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Das hiesige Kloster birgt eines der schönsten Beispiele für die Kirchenmalerei des 14. Jh. in Bulgarien

Begeisterte der mittelalterlicher Malerei sollten von Sofia aus einen Abstecher in das 70 km entfernte Zemen einplanen. Der Ort selbst ist nicht spektakulär, sehenswert ist aber das kleine Kloster Zemen Manastir, das mitten im Wald, zwei Kilometer südöstlich des Ortszentrums liegt. Zemen liegt zudem Nahe des Geburtsortes meiner Großeltern – Berende und war in meiner Kindheit ein Ort, an dem meine Familie und ich öfters Ausflüge machten.

Das Kloster entstand in der zweiten Hälfte des 11. Jh. Wegen seiner Fresken aus dem 14. Jh. gelangte es zu weltweiter Berühmtheit.

Die Kirche besitzt einen nahezu quadratischen Grundriss mit einer Höhe von sieben Metern. Thema der in sanften Farben gehaltenen Malereien sind biblische Ereignisse wie Kreuzigung Christi, Teilung seines Gewandes und Himmelfahrt. Der Künstler hat in diesen Fresken die strenge Schematik byzantinisch-mittelalterlicher Malerei mit Volkstümlichkeit aufgelockert.

Information: 2440 Zemen, https://historymuseum.org/bg/filial/zemenski-manastir-ay-sv-joan-bogoslov-au/, Tel. 077 41/20 29, tgl. 9–17 Uhr, Eintritt 3 Leva

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