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Brauch

Land & Leute

5000 Jahre alter Brauch – Georgstag in Bulgarien

Der heilige Georg zählt in Bulgarien zu den beliebtesten Heiligen. Aus diesem Grund wird zu seinem Ehrentag, den 6. Mai, ein besonders großes Fest gefeiert. Am Georgstag ist es bis heute Tradition, dass Lamm gegessen wird. Dieser Lammbraten kann als Opfer angesehen werden, das dem Heiligen dargebracht wird. Für gewöhnlich wählte man als Opferlamm das erste männliche Lamm aus, das im Frühling geboren wurde. Es wurde speziell angefüttert, dann zum Fest geschmückt, von einem Priester beweihräuchert und an der Ostmauer des Hauses geschlachtet. Das ganze Ritual weist deutliche Spuren heidnischer Opferbräuche auf. Im Ferienort Dobrinishte, nahe Bansko, wird an diesem
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Land & Leute

Marteniza

Am 1. März trägt jeder in Bulgarien Marteniza. Das ist ein Symbol für Gesundheit, Langlebigkeit, Fruchtbarkeit und Fülle. Hergestellt wird sie aus verdrillten Baumwoll- oder Wollfaden, in den Hauptfarben weiß und rot. Weiß ist ein Symbol für Reinheit, Unschuld und Freude. Rot ist die Farbe der Vitalität, Gesundheit sowie der Liebe und des Feuers. Die traditionelle bulgarische Marteniza umfasst verschiedene Elemente: Schneckenhäuser (Gesundheit und Fitness), Knoblauch (um böse Dämonen abzuwehren), Perlen (gegen den bösen Blick) sowie Gänseblümchen (Wohlbefinden).  Meistens sind zwei Figuren in Rot und Weiß erkennbar, die eines Jungen und die eines Mädchens. Die Legende Alles fing mit der Gründung
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