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Laut Historiker haben die Protobulgaren als erste Milch fermentiert und Joghurt hergestellt. Wenn man also guten Joghurt essen möchte, dann sollte man das in Bulgarien machen, denn sie haben ihn quasi erfunden. Dort schmeckt er vollmundig und frisch: immer stichfest, mit hohem Fettanteil und ohne Käsenachgeschmack.

Als Dessert isst man in Bulgarien den Joghurt mit Honig und Wahlnüssen, hier merkt man auch die feste Konsistenz – der Honig sinkt nicht ein, sondern bleibt an der Oberfläche. Der Geschmack ist frisch und leicht säuerlich.

Der Unterscheid bei der Konsistenz des bulgarischen Joghurts (kiselo mliako = saure Milch) liegt im Mikroorganismus Lactobacillus bulgaricus, den es bei den Joghurtsorten in Deutschland eigentlich nicht gibt. Forscher fanden zudem heraus, dass diese Milchsäure das Fortschreiten von Parkinson verlangsamen kann. In Bulgarien kann man Joghurt in allen Lebensmittelmärkten kaufen oder in den Restaurants als Nachtisch bestellen. In Deutschland habe ich auch schon eine Sorte gefunden, die laut Beschreibung nach bulgarischer Rezeptur hergestellt wurde und ähnlich wie in Bulgarien schmeckt.

Habt ihr bereits bulgarischen Joghurt probiert?

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