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Balchik

Die weiße Terrassenstadt am Meer birgt die von einem Park eingerahmte Sommerresidenz einer Königin. Im 11 000 Einwohner zählenden Balchik sollte man zunächst durch das Gewirr der Straßen hangabwärts den drittgrößten Hafen des Landes ansteuern, denn von hier aus lässt sich der Ort am besten erkunden.

1878 eroberte General Nikola Janev die Stadt für die Bulgaren, doch schon 1913 fiel nach dem dritten Balkankrieg die gesamte Region an Rumänien. So kam es, dass sich die rumänische Königin Marija hier 1924 ein Schloss errichten ließ, das noch heute mit seinem ausgedehnten Park und weiten Ausblicken über das Meer verzaubert. 1940 ging Balchik endgültig zurück an Bulgarien – gegen einen Kaufpreis von 7000 Leva.

Sehenswürdigkeiten:

  • Schloss und botanischer Garten. Er erstreckt sich auf 10 ha rund um das aus mehreren Gebäuden bestehende Schloss. Die Schlossanlage entstand 1924 als Sommerresidenz für die damals 47-jährige rumänische Königin Marija. Der Park wurde nach Plänen des Schweizers Jul Jani auf Terrassen angelegt und dabei alter Baumbestand aus Eichen, Ulmen und Zypressen integriert.
  • Das Ethnografische Museum stellt in einem Wiedergeburtshaus das traditionelle Handwerk und typische Trachten vor.
  • Im historischen Museum sind archäologische Funde der Region aus der griechischen Gründungszeit zu sehen.
  • Museum der Bulgarischen Wiedergeburt: In dem früheren Schulgebäude ist noch die Originaleinrichtung aus dem 19. Jh. zu sehen.
Tags : BalchikBulgarienSchwarze Meer

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