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Sehenswürdigkeiten

Aladzha-Kloster, ein Schatz im Herzen der Felsen

Das Aladzha-Kloster ist ein historisches Nationaldenkmal und das berühmteste mittelalterliche Höhlenkloster an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Es wurde während dem XIII und XIV Jahrhundert von Einsiedlermönchen bewohnt. Eine sehr schöne und beeindruckende Sehenswürdigkeit, die Ihr bei einem Ausflug ans Schwarze Meer nicht verpassen solltet. Das Kloster ist nur 15 km von Varna entfernt.Aladzha-Kloster = «bunt» auf Persisch-Arabisch.

Ich würde das Kloster am frühen Morgen besuchen, um den Ort mit nur wenigen Touristen zu genießen. Das Aladzha-Kloster bietet ungewöhnliche architektonische Formen als Teil eines umfassenden religiösen Felskomplexes im Nordosten Bulgariens, der mit der im 13. – 14. Jahrhundert vorherrschenden Doktrin des «Göttlichen Tabor-Lichts» – Hesychasmus verbunden ist. Es gibt keine Informationen über den Zeitpunkt der Erbauung. Die Räumlichkeiten des Klosters sind auf zwei Ebenen in einen fast 40 m hohen Kalkstein gebaut und in folgende Räumlichkeiten angeordnet: der Klostertempel, die Klosterzellen, ein Refektorium und eine Küche, die Friedhofskirche, eine Krypta, der Eingang auf der ersten Ebene und eine Klosterkapelle auf der zweiten Ebene mit einer Holztreppe dazwischen. In einigen Teilen sind die Originalwandbilder noch gut erhalten.

Der christliche Name des Klosters ist nicht bekannt. Es wurde Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts aufgegeben. Ende des 19. Jahrhunderts initiierten die Gründer der bulgarischen Archäologie, die Brüder Karel und Hermin Shkorpil, als erste die systematische Erforschung des Aladzha-Klosters.

Das Denkmal wurde 1912 zum nationalen historischen Denkmal und 1968 zum Architekturdenkmal von nationaler Bedeutung aus der Antike und dem Mittelalter erklärt. Viele Legenden über verborgene Schätze und Geister von Mönchen, die zwischen den Ruinen umherwandern, machen das Kloster zu einem sehr mysteriösen und mystischen Ort. In der Nähe des Klosters bietet ein Museum eine permanente Ausstellung über die Vergangenheit des Klosters. Am besten wäre es, mit dem Besuch des Museums zu beginnen und dann weiter zum Kloster. Zudem wird auch eine audiovisuelle Show «Legenden aus dem Aladzha-Kloster» angeboten.

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